![]() | 06. Oktober 2011 Das erste Mal Ich bin am Dienstag das erste mal bei meiner Tauchausbildung zur Open Water Diverin mit Gerät in den Pool gestiegen. Hier wollte ich besonders den ebenfalls Neulingen erzählen wie meine ersten Eindrücke, und Gefühle waren, aber auch welche Übungen wir gemacht gaben und wie es in der Praxis dann aussah. Ihr könnt hier ebenfalls "Euer erstes mal" beschreiben. Wir begannen pünktlich um 19 Uhr das Briefing unser Tauchlehrer René sagte uns wie der Tauchgang ablaufen würde. nach 10 min. brachten wir das Equipment in die Schwimmhalle und zogen uns danach erst einmal in der Kabine unsere Badesachen an. Zurück in der Schwimmhalle angekommen wurde das Tauchequipment an uns verteilt. René zeigte uns zuerst wie wir die Flasche hinstellen und das Jacket an der Flasche befestigen müssen abschließendes prüfen ob die Flasche richtig am Jacket befestigt ist. nachdem wir das alle gemacht hatten zeigte er uns worauf wir achten müssen wenn der Atemregler angeschraubt wird und führte uns das nun ebenfalls vor. Wir schraubten den Atemregler ebenfalls an die Flasche. Nun zeigte er uns wie das Finimeter, der Atemregler und Octopus überprüft wird. Wir machten es Ihm gleich und überprüften es so wie er es uns vorgemacht hatte. Dann schloss Er den Inflatorschlauch mit der Schnellkupplung an den Druckschlauch an und überprüfte dessen Funktionen. Danach wurde das Jacket mit den Notablässen überprüft und der Octopus an das Jacket eingehakt und die Flasche mit aufgeblasenem Jacket in den Pool gelegt. Wir machten das selbe und zogen im Anschluss unseren Shorty an. Als nächstes erklärte René wie wir den Bleigurt anlegen und worauf wir achten müssen wenn wir diesen bei einem Tauchgang benutzen. Nachdem René uns nun noch erklärte wie wir unsere Flossen anziehen sollen, zog er seine Taucherbrille mit Schnorchel an und zeigte uns wie wir mit einem Schritt in den Pool springen. Mit den Flossen der Taucherbrille und den Schnorchel im Mund sprangen wir dann alle nacheinander mit einem Schritt ins kühlende Nass, gaben unser OK und schwammen zu unseren Jackets. Wir mussten erst alle Jacketverschlüsse zum Anziehen des Jackets öffnen. dann setzten wir uns auf das Jacket und mussten die Balance halten. dann schlüpften wir langsam auf dem Rücken liegend in das Jacket, zogen unsere Verschlüsse vom Jacket fest und befestigten das Finimeter am Jacket. René erklärte uns nun als erstes wie wir unseren Atemregler wenn er verloren geht wiederfinden können. Nach erfolgreichem Finden durften wir den Atemregler das erste mal in den Mund nehmen und eine Runde mit dem Kopf unter Wasser an der Wasseroberfläche ein paar Runden im Pool drehen, damit wir uns an das Atmen im Wasser gewöhnen konnten. Nun zeigte Er uns wie wir im Notfall das Jacket mit der Bobbing Methode an der Wasseroberfläche aufblasen können. als wir dieses einige male wiederholt hatten, zeigte Er uns wie wir ohne unsere Brille mit dem Atemregler atmen können. dazu legten wir die Taucherbrillen und Schnorchel am Beckenrand ab. Wir mussten unsere Augen schließen und langsam an der Waseroberfläche den Kopf nach vorne ins Wasser senken, dabei durch den Mund einatmen und durch die Nase ausatmen. Nach erfolgreichem Üben sollten wir das ganze nun mit einatmen und ausatmen durch den Atemregler üben. Gesagt getan. Jetzt sollten wir das ganze mit geöffneten Augen machen. Komischer Weise stockte mir nachdem ich das erste mal die Augen unter Wasser öffnete der Atem und es schnürte mir quasi die Luft für 1-2 sek ab. Nun sollten wir mit geöffneten Augen dem Atemregler im Mund und ein und ausatmen durch den Atemregler durch den Pool schwimmen. Nach ein paar Runden holten wir die Taucherbrillen vom Beckenrand zogen diese an mussten uns einen Buddy suchen und durften nun nach all diesen Übungen das erste mal den Knopf am Inflatorschlauch zum ablassen der Luft aus dem Jacket drücken, damit wir abtauchen konnten. Leider hatte ich zu wenig Blei und kam nicht auf Anhieb das erste mal herunter. Doch nachdem ich weitere 2 Kg. Blei angelegt hatte, funktionierte es ohne Probleme. Nun konnten wir erst einmal einige Minuten die neue Art der Fortbewegung genießen, wir schwammen im Pool, warfen uns einen Ball oder eine Frisbeescheibe zu. Ich schwebte und atmete, schaute den anderen zu und genoss dieses einzigartige Gefühl der Schwerelosigkeit. Nach gut 10 Min. signalisierte uns René dass wir Ihm nun wieder die Aufmerksamkeit schenken sollten. Die nächste Übung war den Atemregler aus dem Mund nehmen und nachdem wir fast ausgeatmet hatten den Regler wieder zurück in den Mund nehmen und mit einem kurzen Atemausstoß die Luft aus dem Atemregler verdrängen. Nach erfolgreicher Übung die nun nacheinander durchgeführt wurde, gab René jedem die Hand nach erfolgreich durchgeführter Übung. Die darauffolgende Übung war fast die selbe nur atmeten wir die ganze Luft aus und mussten mit der Luftdusche den Atemregler ausblasen. Einer nach dem anderen bekam nach erfolgreichem Durchführen von René die Hand geschüttelt. Die letzte Übung unter Wasser war die Maske ausblasen, hierzu mussten wir Wasser in die Maske einlaufen lassen und mit dem Ausatmen durch die Nase und gleichzeitigen Kopf in den Nacken legen das Wasser aus der Maske verdrängen. Bei mir saß die Maske etwas zu weit oben und die Luft strömte gleich aus der unteren Kante aus der Maske sodass das Wasser immer noch in der Maske blieb. Doch nachdem ich die Maske richtig positioniert hatte, funktionierte es sofort. Nach beendeter Übung und Händedruck von René, begannen wir den gemeinsamen Aufstieg. Hier lernen wir nun noch den Bleigurt abzulegen, daß Jacket im Wasser ausziehen, und uns aus dem Wasser auf den Beckenrand zu setzen. Danach lernten wir noch wie wir die 1. Stufe von der Flasche abdrehen müssen, das Jacket von der Flasche machen und aus dem Jacket das Wassere herauslassen können. Danach räumten wir das Equipment in die Tragekisten, zogen uns um und besprachen zum Schluss noch einmal diesen Tauchgang mit René. Um 22:20 Uhr verabschiedeten wir uns und ich bin mir sicher, dass sich jeder von uns auf nächsten Dienstag zum 2. Pooltauchen freut. Euch immer genügend Luft im Tank Mit freundlichen Flossenschlägen Jaqueline |
![]() | 06. Oktober 2011 cool haste gut beschrieben kompliment haste vielleicht auch bilder davon? |
![]() | 06. Oktober 2011 @ MiMoSa Leider habe ich keine Bilder davon... Aber vielleicht kannst Du ja auch mal schreiben wie Dein erstes mal gewesen ist. Gut Luft Jaqueline |
![]() | 07. Oktober 2011 Mein erstes Mal... Hallo Jaqueline, du klingst ja richtig begeistert! Das freut mich und ich wünsche dir, dass sich deine Begeisterung für´s Tauchen hält. Und bei so viel Enthusiasmus möcht ich dieses Thema natürlich auch unterstützen, indem ich über mein erstes Mal schreibe.... Mein erster Pool-Tauchgang kann eigentlich gar nicht wirklich als solcher bezeichnet werden, denn der Pool war gerade mal 1,50m tief.... Man hätte also auch jederzeit locker aufstehen können, zum Luft holen oder Maske ausschütteln z.B. - aber es lief insgesamt ganz ähnlich ab, wie bei dir. Mein Tauchanzug war etwa 2 bis 3 Nummern zu groß und schlabberte so um mich herum, mit meinem Jacket hab ich mich auf Anhieb verstanden, nur meine Maske und ich waren uns nicht ganz grün... Sie mochte einfach nicht ausgeblasen werden. Und meine Nase mochte sie auch nicht, weswegen sie hartnäckig versuchte, selbige aus meinem Gesicht zu verdrängen, was doch irgendwie unangenehm war so auf Dauer.... Mein zweites Mal im Pool (- diesmal in einem etwas tieferen), gestaltete sich ähnlich, allerdings mit neuer Maske: Auch dieses Modell erwies sich als stark hydrophil und quasi „ausblasresistent“ - das Wasser fand seinen Weg hinaus, um sich sogleich an mehreren Stellen parallel wieder hineinzudrängen. Gefrustet wagte ich mich nur wenige Stunden später an mein drittes Mal unter Wasser: Mein erstes Mal im Meer! Ein gefühlt zwei Stunden dauernder Marsch in voller Montur durch weichen Sand – und dann wurde alles anders.... Alles saß perfekt, meine Maske lies sich problemlos ausblasen und ungeahnte Glücksgefühle durchströmten mich, während ich so vor mich hinschwebte! Und ich dachte immer wieder: „Ich tauche! Ich tauche durch die Karibik!!“ - Gut, meinen Buddy hab ich gelegentlich mal aus den Augen verloren, - er zog eher schemenhaft vertikal an mir vorbei, um dann entweder am Grund aufzuschlagen oder an die Oberfläche zu ploppen (- einmal bin ich dann mitgeploppt - aus reiner Solidarität, versteht sich). Aber gegen Ende konnten wir uns doch auf eine Flughöhe - ähm, Tauchtiefe einigen... Hinterher dauerte es Stunden, bis ich aufhören konnte wie grenzdebil zu Grinsen – und mein erstes Mal im Meer werde ich niemals vergessen. Also, Jaqueline, ich drück dir dann schonmal die Däumchen, dass dein erstes Mal im Freiwasser auch ein unvergesslich schönes Erlebnis wird! Allen gut Luft und allzeit viel Spaß beim Auf- und Ausgasen! La Diva |
![]() | 07. Oktober 2011 @Jaqueline Nicht schlecht...klingt als wenn es Dich gepackt hat Eins versteh ich nur nicht.....ihr habt den Regler angeschlossen und dessen funktion überprüft.....DANACH habt ihr den Inflator angeschlossen?!!? Also ich würde es vorher machen, obwohl mit weiterführender Ausbildung musst Du ihn auch unter Wasser mal ab und wieder dran tüdeln Auf jeden Fall Dir ganz viel Spaß und Vorfreude!!!! Lieben Gruß Jörg |
![]() | 07. Oktober 2011 @ Sometimes_alone Ja, wir überprüften erst den Atemregler und den Octopus und das Finimeter. Erst schlossen wir die 1. Stufa an die Flasche, dann hielten wir die 2. Stufe mit dem Daumen über dem Mundstück und dem Zeigefinger auf gedrückter Luftdusche, dann drehten wir die Flasche auf, es zischte etwas Luft durch den Atemregler, dies diene wohl zur Reduktion des entstehenden Druckes auf die Atemregler und das Finimeter. Dann ließen wir die Luftdusche los und prüften die Druckanzeige auf dem Finimeter und drehten danach die Flasche wieder zu. Nun nahmen wir die 2. Stufe in den Mund und beobachteten auf dem Finimeter wie der Druck bei jedem Atemzug gen 0 ging... als das Finimeter keinen Druck mehr anzeigte, bekam man auch keine Luft mehr durch die 2. Stufe. Das selbe machten wir mit dem Octopus: Daumen auf Mundstück Zeigefinger auf die gedrückte Luftdusche usw... jetzt schlossen wir den Inflatorschlauch an das Jacket an nahmen die 2. Stufe mit gedrückter Luftdusche in die Hand und drehten die Flasche nun ganz bis hinten auf und wieder eine halbe Drehung zu. Jetzt prüften wir die Luftfunktion des Jackets... In dieser Reihenfolge haben wir das Equipment zusammen gebaut. Vielleicht gibt es ja auch andere Methoden die uns hier jemand erklären möchte. Euch immer genügend Luft im Tank Jaqueline |
![]() | 07. Oktober 2011 AAAHHHH ...jetzt ergibt es Sinn!!!! Hatte es so verstanden das Ihr den Inflatorschlauch unter Druck angeschlossen hättet (was natürlich auch geht!!!) Aber so macht es Sinn *winke* Jörg |
![]() | 09. Oktober 2011 (FSK18) Dieser Beitrag wurde als FSK18 eingestuft. Zur Freischaltung |
![]() | 09. Oktober 2011 Und ich dachte... Ihr dachte, Ihr alle hattet einmal ein erstes Erlebnis gehabt... Oder möchtet Ihr vom ersten mal im Meer berichten??? Es kann natürlich auch sein, dass Ihr lieber lest als schreibt! ...wäre halt etwas bescheiden für den Thead hier... wenn Ihr wisst was ich meine Also rann an die Tasten... Mit freundlichen Flossenschlägen Jaqueline |
![]() | 12. Oktober 2011 ...nach dem ersten folgte der Zweite Was soll ich Euch sagen, wer einmal Blut geleckt hat.... Gestern Abend war es wieder so weit, ich bin dem Ende meiner Ausbildung zur OWD/erin wieder einen Tauchgang näher gekommen. Mein Eindruck des 2. Tauchganges war SUPER, doch musste Sascha mir erst einmal genügend Abtrieb verschaffen und so packte Er mir zu den 4 Kg vorhandenen noch weitere 4 Kg. Blei in mein Jacket, da der Versuch mit 4 Kg Blei auf den Boden des Pools zu gelangen jäh an der Oberfläche scheiterte. Aber nun zum Anfang Nachdem wir die Tauchbesprechung beendet hatten, das Equipment in das Schwimmbad speditiert und uns unsere Badesachen angezogen hatten, erhielten wir unsere Tauchgeräte die wir alsdann anfingen zusammenzubauen und zu überprüfen. Bei mir war der Flaschengurt vom Jacket ganz herausgezogen worden und ich musste erst einmal bei meinem zugeteilten Buddy nachschauen wie dieser richtig eingefädelt wurde. Gesagt getan...alles feste, überprüft und die Flasche mit zusammen gebautem Jacket auf den Boden gelegt dass es nicht umfällt. Danach zogen wir unsere Shorty an und holten unsere Bleigurte, bestückten sie mit der letzten Woche benötigten Bleimenge und legten diesen wie gelernt um die Hüften. Als nächstes zeigte uns Sascha wie wir das Tauchgerät an Land mit Hilfe unseres Buddys anlegen, worauf wir achten müssen und wie wir dem Buddy behilflich sein können das Tauchgerät anzulegen. Gesagt getan, Nun trug jeder von uns den Bleigurt um die Hüften und die gut 15 Kg schwere Tauchausrüstung auf den Schultern. Jetzt erklärte uns Sascha wie wir den Buddy Check durchführe sollten. Der kleine Merksatz als kleine Gedankenstütze T = Tarrierjacket und Inflatorschlauch überprüfen B = Bleigewichte - Wo sind diese und wie werden sie abgeworfen? S = Schnallen und Verschlüsse - Sitzen diese richtig feste und sind angespannt? L = Luft - gegenseitige Bestätigung des Luftvorrats, prüfen ob das Flaschenventil geöffnet ist, der Atemregler und der Oktopus korrekt funktionieren, wo der Oktopus des Partners im Notfall zu finden ist und wie er funktioniert. Abschließend wird mit einem OK der Check bestätigt. Nun halfen sich die Buddys gegenseitig beim Flossen anziehen. Danach zogen wir die Masken auf und nahmen den Atemregler in den Mund, schauten ob der Pool vor uns frei war und machten den Einstieg (Schritt ins Wasser), bestätigten mit OK und warteten bis alle im Wasser angekommen sind. Im Wasser legten wir die Brille an den Beckenrand und durften wieder das Atmen ohne Maske mit Atemregler unter Wasser üben. Als nächstes folgte der Abstieg der bei mir ja wie oben beschrieben erst einmal jäh an der Oberfläche scheiterte. Doch dann passierte es... ich erhielt die geballte Ladung Abtrieb von Sascha. Kaum zu glauben wie einfach das alles danach ging... von nun an war ich die erste die auf dem Boden des Pools angelangt ist. hatte keine Balance Schwierigkeiten mehr und konnte einfach auf dem Poolboden knien ohne andauernd einen Eiertanz hinzulegen. Unterwasser übten wir zuerst den Atemregler noch einmal aus dem Mund zu nehmen, diesen nachdem wir ihn losgelassen hatten korrekt wieder zu erlangen um ihn dann wieder zurück in den Mund zu nehmen. Dann kamen die neuen Übungen an die Reihe, wir mussten als erstes nacheinander unsere Masken abnehmen und diese nach dem wir sie abgenommen hatten wieder aufsetzten und ausblasen. Dieses gelang allen ohne Probleme. nun lernten wir unser Tarrierjacket richtig aus zu tarrieren, dazu legten wir uns mit der Brust auf den Poolboden, drückten am Inflatorschlauf kurz auf den Knopf um Luft in das Jacket einzulassen. als wir genügend Luft im Jacket hatten, stiegen wir langsam mit dem Oberkörper ca. 20 cm vom Poolboden auf und standen mir durchgestreckten Beinen nun nur noch auf den Flossenspitzen. Dann durften wir ein paar Runden im Pool schwimmen und mit dem Ball und der Frisbyscheibe unter Wasser spielen. Wieder zusammen getrommelt, wollte Sascha unseren Luftvorrat mit den Händen angezeigt bekommen. ich hatte von meinen 200 Bar noch 120 Bar übrig. danach stiegen wir mit einem kontrollierten Aufstieg an die Oberfläche auf und füllten unser Jacket genügend Luft damit wir nicht wieder untergehen konnten. Oben angekommen erklärte Sascha uns die nächste Übung. Jetzt lernten wir, wie wir uns bei dem Handzeichen "keine Luft mehr" des Buddys verhalten und welche Maßnahmen wir durchführen müssen. Nach der Vorführung machten wir wieder einen kontrollierten Abstieg auf den Poolboden. Wir machten nacheinander unsere Übung mit dem Buddy und durften danach noch einige Minuten diese Schwerelosigkeit bem herumschwimmen im Pool genießen. Endlich funktionierte es das trimmen, keine Balance Schwierigkeiten mehr, einfach nur relaxt dahin schwimmen und ruhig atmen. Ich glaube wer das einmal erlebt hat, will es nie wieder missen. Zum Schluss machten wir den kontrollierten Aufstieg an die Wasseroberfläche füllten das Jacket mit Luft, legten unseren Bleigurt ab, öffneten das Jacket und glitten aus dem Jacket heraus, schwammen an den Beckenrand, stiegen aus dem Pool und demontierten unser Tauchgerät. Ich muss sagen, dieser Tauchgang hatte so richtig Spaß gemacht, ohne tarrier, Balance oder anderen Probleme einfach nur Tauchen und lernen. „So gefällt mir das“ …und ich freue mich schon jetzt wieder auf den nächsten Tauchgang kommende Woche. Euch bis zum nächsten mal eine schöne sonnige Zeit. Fröhliche Flossenschläge Eure Jaqueline |
![]() | 15. Oktober 2011 begeisterung pur... hallo, du scheinst ja wirklich absolut begeistert zu sein, man merkt auch wie du langsam erfahrener wirst und sogar schon ab und zu von der maske sprichst und nicht mehr von der brille es macht richtig spaß zu lesen mit welcher freude du alles neue aufnimmst und ja, ich muss dir da zustimmen das gefühl der schwerelosigkeit, dieses sanfte dahingleiten völlig ruhig, es fasziniert mich auch immer wieder. mach weiter so, du hast eines der faszienierensten hobbys gewählt, technisch aufwendig und anspruchsvoll aber nie langweilig, dir steht bald eine welt offen die den meisten menschen verborgen bleibt, eine welt der stille aber auch prächtiger farben und formen. viel spass weiterhin... was ich vergessen hatte, hast du wirklich 8KG blei bei einem shorty getragen? hattet ihr alu flaschen? immer gut luft Shadow |
![]() | 19. Oktober 2011 der 3. Pooltauchgang folgte... Aber bevor ich Euch von dem 3. Tauchgang berichte... die Antwort an Shadow, .....Ja, es waren 8 Kg Blei, hatte ein Shorty mit 7 mm an. Aber nun zu dem Bericht der dieses mal etwas kürzer ausgefallen ist, da wir sehr vieles wiederholten. Im 3. Tachgang haben wir, nachdem wir das Tauchgerät Ordnungsgemäß zusammengebaut und angelegt hatten, den rückwärtigen Einstieg vom "Boot" ohne angelegten Bleigurt gelernt. Danach legten wir unseren Bleigurt im Wasser an. Nun folgten Wiederholungsübungen wie Atemregler wiedererlangen, Maske ausblasen, Maske abnehmen und ausblasen. danach durften wir wieder einige Runden im Becken umher schwimmen. Heute funktionierte es übrigens gleich mit der Bleimenge. Als nächstes lernten wir unser Jacket komplett unter Wasser aus und wieder an zu ziehen. Danach kam der kontrollierte Notaufstieg mit anschließendem Jacket an der Oberfläche aufblasen (Bobbing Methode). Als letztes lernten wir heute den Notaufstieg mit positivem Auftrieb. Hier ging beim ersten Mal bis zum Bleiabwurf alles nach Vorschrift, doch dann bekam ich einen Auftrieb mit dem ich nicht gerechnet hatte... und so war ich schneller an der Oberfläche als ich eigentlich geplant hatte.. die Rückenlage konnte ich gar nicht mehr einnehmen ...das ging so schnell, bevor ich überhaupt daran dachte schoss ich auch schon durch die Wasseroberfläche. Beim 2. Versuch war es dann OK und ich meisterte diese wie alle vorigen Übungen auch. Zum Schluss schwammen wir noch ein paar Runden im Pool bevor wir gemeinsam wieder auftauchten und unser Gerät auszogen und zum Beckenrand schwammen um aus dem Wasser zu gehen. Wie immer zerlegten wir das Gerät vorschriftsmäßig und verstauten die Sachen in den dafür vorgesehenen Kisten. Ich freue mich schon jetzt auf die nun folgenden Freiwassertauchgänge die im November stattfinden werden. Mit fröhlichen Flossenschlägen Eure Jaqueline |
![]() | 20. Oktober 2011 Da muß ich einfach nur tief seufzen.... die Zeit und Eindrücke, die Du beschreibst, ist bei mir jetzt ziemlich genau 17 Jahre und 1000 Tauchgänge her. Ich kann Deine Begeisterung sehr gut nachvollziehen - ich war damals mindestens genauso angetan wie Du, und weil das so war, habe ich damals als einziger in meiner Gruppe Anfang März bei Minusgraden und Schneetreiben die Freiwassertauchgänge erledigt. Freu Dich auf alles, was noch kommt! |
![]() | 20. Oktober 2011 @ SoP Hallo, Danke für Deinen Beitrag. Schön, dass Dich meine Beirtäge an Deine ersten Tauchgänge vor 17 Jahren erinnern lassen, viele vergessen einfach dass sie einmal angefangen haben und können sich an nichts mehr erinnern. Ich fand das Tauchen als Kind schon sehr interessant und ich ärgere mich mitlerweile, dass ich nicht dosch schon viel früher damit angefangen habe. Nun ja, ich habe ja noch sehr viel Zeit es jetzt genießen zu können. Doch ich weis jetzt schon, ich werde meine Ausbildung mit weiteren Brevet´s ausbauen. Gerne würde ich auch etewas über Deine Taucherfahrung hier im Tread erfahren. Dir einen sonnigen Donnerstag, mit freundlichen Flossenschlägen Jaqueline |
![]() | 21. Oktober 2011 Was willst Du denn wissen? Ich tauche - was wenige verstehen - nicht, um irgendwas zu sehen, bunte Fische usw, sondern weil mir das Schweben unter Wasser Spaß macht, das Eindringen in eine Biosphäre, für die der Mensch nicht geschaffen wurde, die Ruhe. Da kann ich wunderbar abschalten. Und das führte auch dazu, daß ich etwa 550 Tauchgänge alleine in Deutschland gemacht habe. Anfangs waren es immer so um die 30 bis 40 TG pro Jahr, seit 2006 sind es deutlich über 100 pro Jahr. Das liegt auch daran, daß ich die Leidenschaft für Tauchsafaris entdeckt habe. So wechseln sich immer viele Kaltwassertauchgänge mit "Bunte-Fische-Gucken" ab Mir wurde das Tauchen schon als Kind ermöglicht - damals durfte ich als 9-jähriger Knirps die Buddel meines Vaters leertauchen. Das war 1980. Leider habe ich dann das Tauchen einige Jahre aus den Augen verloren und erst 1994 auf den Malediven wiederentdeckt. Den Schein hab ich dann in Deutschland gemacht. Dann folgen im Jahresabstand AOWD und Rescue (der war der lehrreichste, aber auch anstrengendste Kurs, finde ich). 2001 kam ich dann durch Zufall zum Divemaster - ein befreundeter TL hat OWD-Kurse angeboten, bei denen ich als Hilfe mitgemacht habe. Es war dann seine Idee, daß ich das doch gleich als DM-Kurs nutze. Naja, seitdem bin ich bei PADI inaktiv - es rechnet sich einfach nicht, die PADI-Gebühr plus höherer Versicherung. Sonderbrevets habe ich keine gemacht, ich wüßte nicht, wofür. Das Meiste kommt ohnehin mit der Erfahrung... Viele Grüße und immer gut Luft, SOP |